Dieser Leitfaden gibt einen Überblick über den Säure-Basen-Stoffwechsel und die Rolle, die das Spurenelement Zink dabei einnimmt – mit dokumentiertem Beitrag gemäß europäischer Verordnung.
Der menschliche Körper hält den pH-Wert im Blut und in den Geweben innerhalb enger Grenzen. Dieses Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen wird als Säure-Basen-Stoffwechsel bezeichnet. Verschiedene Puffersysteme, die Lunge und die Nieren sind an diesem Prozess beteiligt.
Ein funktionierender Säure-Basen-Haushalt ist ein normaler physiologischer Vorgang. Er wird durch die Nahrungsaufnahme, körperliche Aktivität und metabolische Prozesse beeinflusst. Bestimmte Nährstoffe, darunter Mineralstoffe und Spurenelemente, sind an diesen biochemischen Abläufen beteiligt.
Zink ist ein Spurenelement, das an zahlreichen enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt ist. In Bezug auf den Säure-Basen-Stoffwechsel liegt ein von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) wissenschaftlich geprüfter und zugelassener Health Claim vor:
„Zink trägt zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel bei“Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Dieser Claim basiert auf der Bewertung wissenschaftlicher Studien durch die EFSA. Das Spurenelement Zink ist dabei als Cofaktor an Enzymen beteiligt, die im Rahmen des Säure-Basen-Stoffwechsels aktiv sind. Die Carboanhydrase, ein zinkhaltiges Enzym, katalysiert die Umwandlung von Kohlendioxid und Wasser zu Bicarbonat – einem der Hauptpuffer im Blut.
Es handelt sich bei diesem Zusammenhang um einen dokumentierten Beitrag, der durch die europäische Gesetzgebung anerkannt ist. Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die mindestens eine signifikante Menge Zink enthalten, wie in der Richtlinie 90/496/EWG definiert.
Zink kommt in einer Vielzahl von Lebensmitteln vor. Die Bioverfügbarkeit variiert je nach Quelle und weiteren Nahrungsbestandteilen. Die folgende Übersicht zeigt ausgewählte Lebensmittelgruppen mit nennenswertem Zinkgehalt:
Rind, Schwein und Leber zählen zu den zinkreichsten tierischen Quellen. Zink aus tierischen Lebensmitteln hat eine hohe Bioverfügbarkeit.
Austern enthalten besonders viel Zink. Auch Krabben, Hummer und Muscheln liefern relevante Mengen dieses Spurenelements.
Linsen, Kichererbsen, Cashewkerne und Kürbiskerne sind pflanzliche Quellen. Die enthaltene Phytinsäure kann die Aufnahme reduzieren.
Haferflocken, Weizenkleie und Vollkornbrot enthalten Zink, wobei die Aufnahme durch Ballaststoffe beeinflusst werden kann.
Die empfohlene Tageszufuhr für Zink liegt laut D-A-CH-Referenzwerten bei 7–16 mg pro Tag, abhängig von Alter, Geschlecht und Phytatzufuhr.
Bei der Ernährungsplanung in Bezug auf Zink gibt es einige praktische Aspekte zu beachten:
Der auf dieser Seite verwendete gesundheitsbezogene Claim ist durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) geprüft und in der Health-Claims-Verordnung der EU gelistet:
„Zink trägt zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel bei“Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Dieser Claim darf gemäß der Verordnung nur in Verbindung mit Produkten verwendet werden, die den in der EU festgelegten Mindestgehalt an Zink aufweisen. Die Angabe bezieht sich ausschließlich auf den dokumentierten Beitrag von Zink und stellt keine Diagnose- oder Therapieempfehlung dar.
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Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden stets eine qualifizierte Ärztin oder einen qualifizierten Arzt. Die auf dieser Seite dargestellten gesundheitsbezogenen Angaben beziehen sich auf zugelassene Health Claims gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 und sind nicht als Heilversprechen zu verstehen. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
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